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ProsFit vereinfacht mit HP Multi Jet Fusion die Herstellung von Beinprothesen durch 3D-Druck

HP 3D-Druck ermöglicht ProsFit, die Entwicklung von 3D-gedruckten Beinprothesenpfannen zu verbessern.

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Branche

Individuelle Prothesen

Material

HP 3D High Reusability (HR)2 PA 12

Die Herausforderung

Nutzung von 3D-Druck zur Vereinfachung und Verbesserung der Herstellung 3D-gedruckter Prothesen.

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Technologie

HP Multi Jet Fusion Technologie

HP Jet Fusion 4200 3D-Drucker

Ergebnisse

Die digitale Fertigungslösung von HP Multi Jet Fusion hilft Prothetikkliniken bei der Erstellung von individuellen 3D-gedruckten Prothesen.

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DIE HERAUSFORDERUNG

Stabilitäts- und Komfortprobleme mit bisherigen im 3D-Druck erstellten Pfannen für Beinprothesen

"Der traditionelle Prozess zur Erstellung und Anpassung einer Beinprothese ist langwierig, komplex und unangenehm für den Patienten", sagt ProsFit-Mitbegründer und CTO Christopher Hutchison. "Es geht darum, einen Gipsabdruck zu nehmen, eine Form zu erstellen und diese mit Harz zu umgießen. Oft sind damit mehrere Besuche beim Orthopädietechniker verbunden und es kommt zu mehrfachen Anpassungen, um ein Produkt zu erstellen, das letztendlich nur bedingt funktional ist."

Bis vor kurzem wurden Prothesenpfannen mit Hilfe einer Gipsform hergestellt. Der Prozess der Anpassung einer Prothese war teuer und konnte mehrere Wochen dauern, was für den Patienten unangenehm war.

Vor der Zusammenarbeit mit HP vermarktete ProsFit erfolgreich medizinisch regulierte ProsFit Original-Prothesenpfannen unter Verwendung der Fused Deposition Modeling (FDM) 3D-Drucktechnologie. Das Unternehmen sah sich jedoch mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, von denen die größte die Leistungskonsistenz war. ProsFit schätzte, dass zwei von zehn 3D-gedruckten Beinprothesenpfannen den strengen Qualitätssicherungs-Test nicht bestanden haben. Außerdem wurde die Oberflächenbeschaffenheit des Endprodukts oft mit einem Prototyp verglichen und entsprach nicht den Erwartungen der Patienten.

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"Die mit HP 3D-Druck hergestellten Prothesenpfannen sind flexibel und stabil, gleichzeitig aber auch bequemer und natürlicher zu begehen.“

Christopher Hutchison, Co-founder and CTO, ProsFit

LÖSUNG

Im 3D-Druck erstellte Pfanne für Beinprothesen von ProsFit ermöglicht sichere Mobilität

Das Herzstück der ProsFit-Lösung ist eine cloudbasierte Software namens PandoFit. Die Software basiert auf Computer-Aided Design (CAD) und ermöglicht es Prothetikern, Pfannen für die unteren Gliedmaßen von Patienten zu entwerfen und in 3D zu drucken. Der Arzt erstellt einen 3D-Scan der Gliedmaße des Patienten und lädt die Informationen in PandoFit hoch, wo der Orthopädietechniker das Design der Prothese so verändern kann, dass diese dem Patienten optimal passt. Sobald das Design mit dem Patienten besprochen wurde, kann eine 3D-gedruckte Prothesenpfanne direkt über die Software bestellt werden. Die endgültige 3D-gedruckte Prothesenpfanne wird dann zur endgültigen Anpassung in die Praxis des Arztes geliefert.

Die 3D-gedruckten Beinprothesenpfannen von ProsFit Optimal werden mit HP Jet Fusion 3D-Drucklösungen hergestellt, und jeder einzelne wird als reguliertes, individuell gefertigtes Medizinprodukt verkauft. Vor der Markteinführung wurden die Prothesen in der Europäischen Union (EU) umfangreichen regulatorischen Tests unterzogen, wo sie für eine Gewichtsbelastung von bis zu 125 kg zugelassen sind.

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ERGEBNISSE

Der 3D-gedruckte Beinprothesenpfanne von ProsFit ermöglicht sichere Mobilität

Durch die Digitalisierung des Prozesses zur Erstellung einer 3D-gedruckten Prothesenpfanne hat ProsFit die Zeit, die für die Herstellung und Lieferung eines solchen Teils benötigt wird, von mehreren Wochen auf wenige Tage reduziert. Positiver Nebeneffekt: geringere Kosten und verbesserter Komfort für den Patienten. Für die Herstellung der endgültigen 3D-gedruckten Beinprothesenpfanne und deren Anpassung muss der Patient nur zwei Besuche einplanen.
 
Für Klinken und medizinische Zentren hat die neue digitale Lösung von ProsFit für den 3D-Druck von Prothesen auch einen erheblichen Produktivitätsgewinn mit sich gebracht: Kliniker können mit den gleichen Ressourcen fünfmal so viele Patienten versorgen.

Und: "Die Passform und die Verarbeitung entsprechen dem, was man von einem fertigen Produkt erwartet", sagt Hutchinson über die 3D-gedruckte Prothesenpfanne. "Die Ästhetik ist für Patienten sehr wichtig. Ein besser aussehendes Endprodukt verbessert die Kundenakzeptanz."

HP MJF lässt ProsFit die Wahl, wie alle ihre Produkte hergestellt werden: Mit FDM war ProsFit auf die vertikale Produktion beschränkt, aber mit dem HP 3D-Druck kann das Unternehmen die Ausrichtung wählen, die die beste Kombination aus Qualität, Stärke, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bietet.
 
"Die 3D-Drucktechnologie von HP kann problemlos auch in anderen Bereichen der Medizin eingesetzt werden, z. B. bei Orthesen, Zahnspangen, Exoskeletten und sogar in der Zahnmedizin", so Alan Hutchison,
Mitbegründer und CEO von ProsFit.
 
Durch die Kombination von 3D-Scannen, Software und 3D-Druck konnte ProsFit sein Versprechen einlösen, eine vollständig digitale Lösung für die Prothetikbranche anzubieten.

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Haftungsausschlüsse

  1. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von ProsFit
  2. HP Jet Fusion 3D-Drucklösungen mit HP 3D High Reusability PA 12 bieten eine bis zu 80%ige Wiederverwendbarkeit von überschüssigem Pulver und produzieren Charge für Charge funktionsfähige Teile. Zum Prüfen wird das Material einem Alterungsprozess unter realen Druckbedingungen unterzogen und das Pulver über Generationen hinweg verfolgt (Extremfall der Wiederverwendbarkeit). Aus jeder Generation werden dann Teile hergestellt und auf mechanische Eigenschaften und Genauigkeit geprüft.