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Informationen zu Wireless-Routern

Worum handelt es sich bei einem Wireless-Router?

Ein besteht eigentlich aus zwei Geräten: einem und einem Router.

  • Access Point – ermöglicht Wireless-Geräten die Herstellung einer Verbindung zum Netzwerk.
  • Router – hat folgende Funktionen:
    • Übernimmt die Übertragung von Daten von und zu Geräten, die mit dem Netzwerk verbunden sind.
    • Ermöglicht Netzwerkgeräten die gemeinsame Nutzung einer einzigen Verbindung zum Internet (per Kabel- oder Modem)
    • Ermöglicht mit dem Netzwerk verbundenen Geräten, miteinander zu kommunizieren

Wenn Sie einen Wireless-Router verwenden, handelt es sich bei Ihrem Netzwerk um ein so genanntes „Wireless- netzwerk". Der Wireless-Router ist die Hauptkomponente eines Heimnetzwerks. Vom Prinzip her ähnelt der Wireless-Router der Basisstation eines schnurlosen Telefons. Andere Wireless-Geräte im Netzwerk, z. B. Computer und Drucker, entsprechen den schnurlosen Mobilteilen. Die gesamte Kommunikation im Wireless-Netzwerk läuft über den Wireless-Router, der den verbundenen Geräten ermöglicht, miteinander oder mit externen Geräten zu kommunizieren. Viele Wireless-Router verfügen über eine integrierte die unerwünschte Zugriffe auf Ihr Netzwerk verhindern soll.

Außerdem ist es bei vielen Wireless-Routern möglich, Geräte über ein -Kabel mit dem Netzwerk zu verbinden. In einem Heimnetzwerk mit Wireless-Router können folglich sowohl kabelgebundene als auch kabellose (Wireless-)Geräte mit dem Netzwerk verbunden sein.

Computer mit Wireless-Adapter

Alle Geräte, die kabellos oder über ein Ethernet-Kabel mit dem Wireless-Router verbunden sind, können auf das Netzwerk zugreifen und miteinander kommunizieren. Dabei spielt es keine Rolle, wie sie mit dem Netzwerk verbunden sind. Beispiel: Von einem über ein Ethernet-Kabel verbundenen Desktopcomputer aus kann problemlos mit einem Wireless-Drucker gedruckt werden, sofern beide Geräte mit demselben Wireless-Router verbunden sind.

Funktionsweise von Wireless-Routern

Wireless-Router übertragen Informationen zwischen Geräten, die mit den Routern und mit dem Internet verbunden sind. Dazu werden die Informationen in kleinen „Paketen“ gebündelt. Bei jeder Übertragung eines Pakets vergewissern sich die sendenden und empfangenden Geräte (z. B. ein Computer und der Router), dass das Paket korrekt gesendet und empfangen wurde. Erst danach wird ein weiteres Paket gesendet. Die Pakete können über eine kabellose oder eine kabelgebundene Verbindung oder über eine Kombination aus kabelloser und kabelgebundener Verbindung (z. B. von einem Wireless-Laptop zu einem Drucker, der über ein Ethernet-Kabel mit dem Router verbunden ist) gesendet werden.

Eine der primären Funktionen von Wireless-Routern besteht darin, die Übertragung dieser Pakete innerhalb des Netzwerks zu ermöglichen. Dazu weist der Router jedem Gerät im Netzwerk eine eindeutige „“ zu. Eine IP-Adresse ist in etwa mit der Adresse Ihres Hauses vergleichbar. Ihr Haus wäre demnach ein Gerät innerhalb des Netzwerks, und der Router wäre die Postfiliale (inklusive der Postmitarbeiter). Im Gegensatz zur Adresse Ihres Hauses können IP-Adressen jedoch temporär vergeben sein. Bei jedem neuen Zugriff von Geräten auf das Netzwerk wird ihnen unter Umständen eine andere IP-Adresse zugewiesen. Diese Zuweisung übernimmt im Router ein so genannter (Dynamic Host Configuration Protocol) -Server.

Eine weitere wichtige Funktion des Wireless-Routers besteht darin, vielen Geräten innerhalb des Netzwerks eine Internetverbindung zugänglich zu machen. Ihr weist über seinen DHCP-Server Ihrem Heimnetzwerk eine IP-Adresse zu. Von dieser IP-Adresse leitet Ihr Router dann eine Gruppe von lokalen IP-Adressen für Ihr Netzwerk ab. Die lokalen IP-Adressen ähneln sich sehr. Sie bestehen aus vier Zahlengruppen und sehen wie folgt aus: 192.168.1.X oder 10.0.1.X. Die letzte Zahlengruppe (X) der Reihe wird vom DHCP-Server für jedes Gerät im Netzwerk individuell festgelegt. Der Router wählt für sich selbst die Zahl ".1", z. B. 192.168.0.1. Diese Adresse wird als bezeichnet. Anschließend vergibt er ähnliche Nummern, z. B. 192.168.0.9, an andere Geräte.

Computer mit Wireless-Adapter

Der DHCP-Dienst jedes Routers kann nur eine begrenzte Anzahl von IP-Adressen vergeben. Bei einigen Routern, z. B. Netgear-Routern, kann die letzte Ziffer eine Zahl zwischen 2 und 254 sein. Bei anderen Routern, z. B. Linksys-Routern, können nur Zahlen zwischen 100 und 149 vergeben werden.

Sie können sich vorstellen, dass bei einer ständigen Änderung Ihrer Postadresse, die Postfiliale Schwierigkeiten hätte, Ihre Post nachzuverfolgen und zuzustellen. Das Gleiche kann in einem Netzwerk passieren. Bei Geräten, wie z. B. Druckern, die häufig mit anderen Geräten im Netzwerk kommunizieren müssen, kann es also von Vorteil sein, wenn diesen Geräten eine permanente, unveränderliche ("statische" oder "manuelle") IP-Adresse zugewiesen wird. Wenn der Drucker über eine permanente IP-Adresse verfügt, können Computer ihn leichter im Netzwerk lokalisieren. Bei einigen Druckern können Sie über das Bedienfeld die erweiterten Netzwerkeinstellungen aufrufen und darin eine solche permanente IP-Adresse einrichten. Am besten weisen Sie dem Wireless-Drucker eine IP-Adresse zu, die außerhalb des Bereichs von IP-Adressen liegt, die vom DHCP-Server vergeben werden. Wenn der DHCP-Dienst Ihres Linksys-Routers beispielsweise Adressen im Bereich von 192.168.1.100 bis 192.168.1.149 vergibt, wäre 192.168.1.200 eine gute permanente IP-Adresse für Ihren Drucker. In der Dokumentation zu Ihrem Router finden Sie Angaben zum DHCP-Adressbereich und darüber, welcher Gesamtbereich von IP-Adressen unterstützt wird.

Wenn die Festlegung einer über das Bedienfeld des Druckers nicht möglich ist, können Sie die Adresse wie folgt über die interne Webseite des Druckers festlegen:

  1. Verbinden Sie den Drucker mit Ihrem Wireless-Netzwerk.
  2. Drucken Sie über das Bedienfeld des Druckers eine Netzwerkkonfigurationsseite aus, und notieren Sie die IP-Adresse des Druckers.
  3. Geben Sie die IP-Adresse des Druckers in die Adresszeile eines Webbrowsers ein, um auf die interne Webseite des Druckers zuzugreifen.
  4. Wählen Sie die Registerkarte Netzwerk, dann auf der linken Seite Wireless und dann die Registerkarte IPv4 aus.
  5. Klicken Sie auf die Optionsschaltfläche Manual IP (Manuelle IP).
  6. Vergeben Sie an den Drucker eine IP-Adresse, die außerhalb des DHCP-Bereichs liegt, deren letzte Ziffer aber maximal der Zahl 254 entspricht.
  7. Klicken Sie auf Übernehmen.

Welche Bedeutung haben die vielen Wireless-Standards?

ist eine Gruppe von Standards für die Computerkommunikation in Funknetzwerken. Sie werden vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) herausgegeben und verwaltet. Moderne Wireless-Router unterstützen in der Regel folgende Versionen des Standards 802.11:

  • 802.11b – dieser schon 1999 etablierte Standard gilt heute als überholt. Er spezifiziert eine langsame Datenübertragung und sieht als Sicherheit lediglich die -Verschlüsselung vor, die leicht zu entschlüsseln ist und Ihr Netzwerk anfällig für Sicherheitsbedrohungen macht. Wenn Sie WEP verwenden müssen, ist der "Open"-Modus sicherer als der "Shared"-Modus. Obwohl dieser Standard von den meisten modernen Routern unterstützt wird, sollten Sie ihn nur verwenden, wenn Sie ein älteres Gerät besitzen, das nur gemäß dem Standard 802.11b betrieben werden kann. Da 802.11b den Betrieb im 2,4-GHz-Frequenzbereich vorsieht, ist die Datenübertragung anfällig für Störungen durch Mikrowellenherde, Bluetooth-Geräte, Babyphone und schnurlose Telefone.
  • 802.11g – dieser 2003 etablierte Standard ist heute weit verbreitet. Er spezifiziert eine viel schnellere Datenübertragung als 802.11b und unterstützt die modernsten Sicherheitsstandards ( und WPA2). Router, die dem Standard 802.11g entsprechen, ermöglichen eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als die meisten Netzwerke mit Kabel-, DSL- und FIOS-Internetverbindungen, in die sie eingebunden sind. Wie Geräte nach 802.11b sind auch Geräte nach 802.11g anfällig für Störungen durch Geräte, die im 2,4-GHz-Frequenzbereich betrieben werden.
  • 802.11n – der Ende 2009 verabschiedete Standard ist der modernste Standard für Funknetzwerke und spezifiziert die schnellste und am wenigsten störanfällige Datenübertragung. Wie 802.11g unterstützt auch dieser Standard die modernsten Sicherheitsstandards (WPA und WPA2). 802.11n-Router können im 2,4-GHz- oder im weniger störanfälligen 5,0-GHz-Frequenzbereich betrieben werden. Ein im 2,4-GHz-Frequenzbereich gemäß 802.1n betriebenes Gerät kann keine Verbindung zu einem Gerät herstellen, das im 5,0-GHz-Frequenzbereich gemäß 802.11n betrieben wird.

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